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Naturereignis mit katastrophalen Auswirkungen

 

Der Sturm am 15. August war für viele Brandenburger*innen ein einschneidendes Ereignis. Das Unwetter fegte mit einer seltenen Intensität und einer Windgeschwindigkeit von bis zu 148 km/h durch das Wohngebiet Nord. Vier unserer Wohnhäuser wurden besonders stark beschädigt. Die entstandenen Schäden in der Brielower Straße 40, der Werner-Seelenbinder-Straße 43, der Prignitzstraße 1 und 11 lassen sich auf ca. 200.000 Euro beziffern. Bei diesen Gebäuden fanden wir massive Zerstörungen im Dachbereich mit teilweise abgebrochenen Schornsteinen vor. Die Giebelfassade in der Brielower Straße 40 wurde komplett zerstört.

Als Soforthilfe wurden Notsicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Unsere Priorität lag in den vergangenen Monaten darauf, die Situation für alle Beteiligten bestmöglich zu bewältigen. Wir beauftragten unverzüglich Statiker und Handwerker, um die betroffenen Häuser zu begutachten.

Bei der Schadensaufnahme vor Ort traten auch noch weitere Schäden zu Tage. Dazu gehören u.a. die Dächer in der Emsterstraße 1/3 und 5/7. Hier sind die Dachabschlussbleche (Dachrandprofile) stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Sie wurden ab November ausgetauscht. Dafür musste auch an den 7-Geschossern eine 26 Meter hohe Rüstung gestellt werden. Balkondächer in der Werner-Seelenbinder-Straße wurden angehoben und mussten zurück in ihre Ausgangslage gebracht werden.

Auch das Wohnumfeld wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Von der GuthsMuthsstraße bis zur Zauchestraße lagen zahlreiche Bäume und Äste entwurzelt oder abgeknickt auf den Grünflächen und Gehwegen. Unsere zuständigen Dienstleister werden noch bis zum Jahresende mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sein. Die Kosten für diese Aufräumaktionen belaufen sich voraussichtlich auf über 250.000 Euro.

Neben den Großschäden sind auch zahlreiche kleinere Einzelschäden aufgetreten, u.a. lose Dachziegel, kaputte Regenrinnen, Schäden an Balkonanlagen (Balkondächer und Verkleidungen), abgeknickte Wäschestangen und zerstörte Müllplatzanlagen mit nicht unerheblichen Reparaturkosten von ca. 45.000 Euro.

Danke für die schnelle Hilfe.

Uns erreichten 135 Schadensmeldungen und insgesamt belaufen sich die aus dem Sturmereignis resultierenden Kosten auf mehr als eine halbe Million Euro. Die gute Nachricht: Fast alle Schäden wurden bereits wieder beseitigt. Spannend bleibt die Frage, wie sich dieses Schadensereignis auf die Versicherungsprämie auswirken wird.

Rückblickend können wir sagen, dass dieser Sturm an fast jedem unserer Wohnhäuser und im unmittelbaren Wohnumfeld in Nord seine Spuren hinterlassen hat. Erfreulicherweise kam niemand ernsthaft zu gesundheitlichem Schaden. Allerdings mussten in dieser Sturmnacht einige Bewohner ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden in Notunterkünften untergebracht.

Es ist uns ein Anliegen, unseren aufrichtigen Dank an unser engagiertes Kollegenteam auszusprechen, das vollen Einsatz zeigte und sogar den Urlaub unterbrach, um zu helfen. Diese selbstlose Unterstützung zeigt einmal mehr den starken Gemeinschaftssinn, der in unserer WBG-Familie lebt. Auch einige Handwerksfirmen vor Ort haben sofort ihre Unterstützung angeboten, auch dafür unseren herzlichen Dank.
 

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